Eine vierköpfige internationale Jury des Europäischen Dorferneuerungspreises (European Village Renewal Award; kurz: Ev!ra) hat am 26.05.2026 den Freyburger Ortsteil Schleberoda erkundet, in Begleitung von Bürgermeister Udo Mänicke und Mitgliedern des Dorfgemeinschaft Schleberoda e.V..
Im Mittelpunkt standen Zukunftsfragen der Entwicklung im ländlichen Raum und wie diese von der Dorfgemeinschaft mit Ideen und Innovationen beantwortet werden.
Während des Rundgangs wurden die, in der Vergangenheit mit Hilfe von LEADER-Fördermitteln geschaffene, Sommergalerie mit ihren wechselnden Ausstellungen und das ebenfalls mit LEADER-Unterstützung in Stand gesetzte historische Backhaus vorgestellt. Für die Gäste gab es frisch gebackenen Kuchen und Pizza.
Am Dorfgemeinschaftshaus, dessen Vorplatz in naher Zukunft mit Hilfe von LEADER-Fördermitteln neugestaltet werden soll, empfingen die Pfingstburschen die Gäste und auch die Feuerwehr Schleberoda stellte sich kurz vor. In der Johann Georgen Kirche wurden die durch LEADER geförderten Restaurationsarbeiten an den vorreformatorischen Wandmalereien begutachtet.
Ein Fokus der Gespräche lag auf dem Mobilitätsprojekt, welches auch der Grund für die Nominierung des Wirtschaftsministeriums war. Landrat Götz Ulrich verdeutlichte noch einmal die Leuchtturmfunktion dieses Projektes für andere Dörfer in der Region. Carsten Dufner gab weitere Einblicke in das Social-Car-Sharing Projekt und die Arbeit des Saale-Unstrut-Mobilität e.V..
Der LAG Naturpark Saale-Unstrut-Triasland e.V. wünscht viel Erfolg für den Wettbewerb um den EV!RA – European Village Renewal Award 2026. Insgesamt nehmen 25 Gemeinden aus ebenso vielen europäischen Regionen teil und stellen ihre Projekte zur Dorf- und Gemeindeentwicklung einer internationalen Bewertung. In den Monaten Mai und Juni machen sich die Jurymitglieder vor Ort ein Bild. Für Anfang Juli ist die finale Bewertungssitzung geplant. Die Preisverleihung findet vom 10. bis 12. September im mitteböhmischen Kostelní Lhota, Gewinner des European Village Renewal Awards 2024, statt.

