Mit dem Kooperationsprojekt „KlosterPilgerWanderweg – Logoentwicklung sowie Gestaltung von Text und Bild für die Einstiegs- und Objekttafeln“ startet im Burgenlandkreis das erste im Rahmen der LEADER/CLLD-Förderperiode 2023–2027 bewilligte Kooperationsprojekt in Sachsen-Anhalt in die Durchführung.
Gemeinsam mit den Lokalen Aktionsgruppen Naturpark Saale-Unstrut-Triasland e.V. (LAG SUT e.V.) und Montanregion Sachsen-Anhalt Süd e.V. (LAG MRS e.V.) bringt der Burgenlandkreis den KlosterPilgerWanderweg als verbindendes Element zwischen Kultur, Geschichte, Tourismus und Regionalentwicklung voran.
Die Besonderheit des Kooperationsprojektes liegt nicht im Bau des Weges selbst, sondern in der einheitlichen inhaltlichen und gestalterischen Ausarbeitung. Geplant sind 11 Einstiegstafeln und 14 Objekttafeln, die fundierte historische Informationen vermitteln. Ein wiedererkennbares Logo sorgt für Orientierung und ein einheitliches Erscheinungsbild entlang der gesamten Route.
Der KlosterPilgerWanderweg verbindet zentrale klösterliche und historische Orte miteinander. Touristinnen und Touristen ebenso wie die einheimische Bevölkerung profitieren von der besseren Sichtbarkeit der Sehenswürdigkeiten und einer aktiv erlebbaren Kulturlandschaft.
Als wichtiger Baustein für die touristische und kulturelle Entwicklung stärkt das Projekt die Zusammenarbeit der beteiligten Regionen, die ihre Netzwerke, Erfahrungen und Kompetenzen aktiv einbringen. Die Wegebeschilderung wird in den Jahre 2025/2026 im Gebiet des LAG SUT e.V. auf 170 Kilometer umgesetzt und bezieht das angrenzende Gebiet um Bad Sulza (Thüringen) mit ein. In den Jahren 2026/2027 erfolgt die Beschilderung auf dem Gebiet der LAG MRS e.V. bis nach Pegau (Sachsen)
Ausblick: In einem weiterführenden Kooperationsprojekt (2026/2027) ist die digitale Bekanntmachung des KlosterPilgerWanderweges geplant – unter anderem mit digitalen Wegbeschreibungen, einer eigenen Website sowie der Einbindung in Tourenportale wie Outdooractive oder Komoot. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie LEADER/CLLD-Kooperationen über Gebietsgrenzen hinweg funktionieren und regionalen Mehrwert für den ländlichen Raum schaffen können.

