Das LEADER/CLLD-Netzwerk lud zur diesjährigen Bereisung in den Bereich Anhalt ein. Die Vorbereitungen wurden vom Landesverwaltungsamt unterstützt.
Am Vormittag des 27. August 2025 trafen sich die Verwaltungs- und Bewilligungsbehörden auf Landesebene mit Verantwortlichen aus den Lokalen Aktionsgruppen Elbe-Saale, Mittlere Elbe-Fläming, Anhalt, Dübener Heide und Wittenberger Land unter Beteiligung von Akteuren aus den Kommunalverwaltungen bzw. Landkreisen. Im stilvollen Saal des Innovations- & Gründerzentrum INNO-LIFE Schönebeck stellten sich die fünf Gruppen vor und tauschten sich zu ihren individuellen Herangehensweisen aus, welche die Regionen voranbringen.
Die beiden LEADER/CLLD-Bewilligungsbehörden, die Investitionsbank Sachsen-Anhalt und das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Anhalt berichteten über den Stand der Projektförderungen.
Beim gemeinsamen Austausch ging es darum, den Dialog zwischen den direkt Handelnden vor Ort und den zuständigen Vertreterinnen und Vertretern auf Landes- und Landkreisebene zu fördern. Es wurden Erfahrungen ausgetauscht, Herausforderungen diskutiert und Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit aufgezeigt. Schwerpunkte der Gespräche waren das Akquirieren von Projektträgern mit passenden Ideen zur Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategien, die Optimierung der Prozesse in den Lokalen Aktionsgruppen und der Erfahrungsaustausch über die Bekanntmachung der LEADER/CLLD-Förderung in abgelegenen ländlichen Regionen.
Am Nachmittag fand eine Exkursion zu drei LEADER/CLLD-Projekten statt, die in den Regionen der Lokalen Aktionsgruppen Elbe-Saale und Mittlere Elbe-Fläming gelegen sind. Besucht wurde das Ringheiligtum Pömmelte, die Mumien von Nedlitz (Elbe-Saale) und die im Umbau befindliche Gaststätte in Güterglück, die zu einer Seniorentagespflege umgenutzt werden soll (Mittlere Elbe-Fläming). Dies waren nur drei von zahlreichen Beispielen, wie die ehrenamtliche Arbeit der Lokalen Aktionsgruppen zum Erhalt des kulturellen Erbes und der Erweiterung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum beitragen.
Weitere Informationen zu den besuchten geförderten Objekten finden Sie in diesem PDF-Dokument.

