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Sachsen-Anhalt beteiligt sich im Europäischen Netzwerk ländliche Räume!

Ideenwettbewerb des ENRD am 10.12.2019 (Thema: Kilmaschutz und Anpassung) und am 20.02.2020 (Jugend und Entvölkerung des ländlichen Raums) in Brüssel - auch Sachsen-Anhalt ist vertreten.

Das Europäische Netzwerk für ländliche Entwicklung (ENRD) führte am 10.12.2019 eine Ideenwerkstatt zum Thema Klimaschutz und Anpassung durch. Der Kreis der Teilnehmenden aus Belgien, Lettland, Spanien, Schweden, Litauen, Ungarn, Großbritannien und Deutschland setzte sich aus Regionalmanagerinnen und -manager, Behördenvertreterinnen und -vertreter sowie Projektträgerinnen und -träger zusammen.

Es wurde diskutiert, welche Rolle die LAGn als Träger des LEADER-Prozesses bei Klimaschutz-Aktivitäten derzeit spielen und was zukünftig ihre Rolle sein kann und welche Möglichkeiten LEADER bietet, den Herausforderungen des Klimaschutzes zu begegnen. Die LAG Dübener Heide war mit einer Vertreterin anwesend. Klimaschutz und seine vielfältigen Themen sind wichtige Bestandteile der Lokalen Entwicklungsstrategie der LAG.

Die Stärke von LEADER, so die Teilnehmenden im Ergebnis der Veranstaltung, liegt in der Flexibilität und dem Fokus auf Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung.

Am 20.02.2020 fand in Brüssel eine Ideenwerkstatt zum Thema Jugend und Entvölkerung bzw. Landflucht im ländlichem Raum statt. Aus Deutschland haben der KinderStärken e. V., ein Institut der Hochschule Magdeburg Stendal, und eine Vertreterin der LAG Rhein-Eifel daran teilgenommen. Es wurden Lösungswege gesucht, wie die ländlichen Regionen für junge Menschen attraktiver gemacht werden können. Ergebnisse können Sie auf der Website des ENRD einsehen.

Der KinderStärken e. V. profitierte bereits mit zwei inzwischen abgeschlossenen Projekten von der CLLD/ESF-Förderung. Im Projekt "Juror - Jugend redet mit im Ort!" erhielt die Jugend der Stadt Tangerhütte die Möglichkeit, die Gestaltung ihrer Heimatstadt anzugehen. Das Projekt "Gemeinsam leben in der LAG UTE"  diente der Entwicklung von regionalen und kommunalen Willkommenskulturen im LAG-Gebiet. Anhand dieser Beispiele wird sichtbar, welchen bedeutenden Betrag der ESF zum Thema leistet.  

Im Ergebnis wurde von den Teilnehmenden festgestellt, dass die LAGn als Multiplikator für Ideen genutzt werden müssen, da das System LEADER eine Vielzahl an unterschiedlichen Lösungswegen bietet. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die personelle und finanzielle Ausstattung auf dem Gebiet. Jugendliche, so die Teilnehmenden, sollten nicht als Zielgruppe betrachtet werden, sondern direkt in den lokalen Entwicklungsprozess einbezogen werden.