Mit einem Sprung ins winterlich kalte Nass der Goitzsche zu den nötigen Eigenmitteln

Not macht erfinderisch. Dies bewiesen die Verantwortlichen des Jugendgemeinderates der Gemeinde Muldestausee beim Generieren der Eigenmittel für ihr LEADER-Projekt.

Amtsblatt Muldestausee-Bote

Über den klassischen Weg, die gezielte Ansprache von Firmen, Verbänden, Ministerien und Behörden, kam bereits eine nennenswerte Summe für die zu erbringenden Eigenmittel zusammen. Doch am Ende fehlten immer noch 35.000 Euro. Jetzt waren die Querdenker gefragt. Kreativ sein, Ideen haben und sich auch mal was trauen, Wege gehen, die nicht jeder geht. Der Jugendgemeinderat zeigte wie man erfolgreich Spenden generiert und veranlasste eine Spendenwette, welche durch Öffentlichkeitsarbeit und die Medien begleitet wurde. Dabei war der Besuch der Gemeinderatssitzung im Batman-Kostüm noch ein lapidarer Wetteinsatz. Neben dem Reinigen der Gemeindegullys und dem Ausmisten von Kuh- und Schweineställen, folgte bei Erreichen der Gesamtsumme ein Sprung ins kalte Nass der Goitzsche und das im Februar. Der Clou ist gelungen. Mit der Finanzierung steht der Umsetzung einer generationenübergreifenden Freizeit-, Erholungs- und Bewegungsfläche an der Goitzsche nun nichts mehr im Weg.

Dieses Beispiel hat Vorbildwirkung und zeigt, dass es sich lohnt auch mal vom konventionellen Weg abzugehen und sich neuen Ideen zu öffnen. Durchaus zum Nachmachen geeignet.

Lesen Sie den gesamten Artikel im Muldestausee-Boten (Ausgabe 02 vom 27.02.2019).