24.04.2018

Einladung nach Thüringen wegen Vorreiterrolle Sachsen-Anhalts bei CLLD

 

Auch die Thüringer Staatskanzlei richtet schon jetzt den Blick auf die kommende EU-Förderperiode und treibt das Thema „Zukunft der EU-Kohäsionspolitik“ voran.

LEADER-Logo der EU-KOM

So tagte bspw. am Montag, dem 23. April 2018, extra zu diesem Thema eine Interministerielle Arbeitsgruppe in Erfurt. Diese hatte sich unter anderem Experten aus dem Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt eingeladen, um mehr über das Thema CLLD zu erfahren.

Sachsen-Anhalt setzt CLLD in der aktuellen EU-Förderperiode als einziges Bundesland in Deutschland um und nimmt damit eine Vorreiterrolle ein. CLLD ist dabei, sich einen Namen zu machen. LEADER hat dies in Sachsen-Anhalt, bundesweit und europaweit bereits geschafft. Für LEADER und CLLD stehen dem Land Sachsen-Anhalt in der aktuellen EU-Förderperiode bis 2020 bekanntermaßen insgesamt ca. 100 Mio. Euro EU-Mittel zur Verfügung.

In einem sehr offen geführten, kollegialen Austausch kamen vor allem die Themen zu CLLD zur Sprache, die die Verantwortlichen in Thüringen am meisten interessierten. So bestimmten Fragen über die positiven als auch eher problembehafteten Erfahrungen bei der Planung, Programmierung und der konkreten Umsetzung dieser speziellen und komplexen Förderung die Diskussion. Aus Sicht der  Experten unseres Landes wurde deutlich gemacht, dass die angestoßenen Prozesse einen langfristigen Horizont haben. „Es gibt ein Ziel, auf das wir in Sachsen-Anhalt hinarbeiten und zu dessen Erreichung wir auf Verwaltungs- und Akteursebene zusammenwirken: das Ziel, LEADER/CLLD stetig fortzuentwickeln, um damit die vielfältigen lokalen  Bedarfe zu erreichen“, so der Leiter der EU-Verwaltungsbehörde EFRE/ESF Sachsen-Anhalt, Thorsten Kroll.