29.08.2017

Erfolgreiches LEADER-Förderprogramm des Landes bekommt mehr Klarheit

 

Ministerien mit neuer gemeinsamer Strategie zur schnelleren Umsetzung des Förderprogramms

Der stark nachgefragte Förderbereich LEADER zur Entwicklung ländlicher Räume wird klarer strukturiert. Ziel ist die zügigere Bearbeitung der LEADER – Förderanträge. Dazu hat heute die Landesregierung entsprechende Vorschläge des Finanz- und des Landwirtschaftsministeriums gebilligt.

 

Die LEADER-Förderung aus dem EU-Fonds ELER wird spürbar dominiert von zwei Richtlinien: der „Richtlinie LEADER und CLLD“ sowie der „Richtlinie RELE 2014-2020“, von denen erstere im Finanzministerium, die andere im Landwirtschaftsministerium begleitet wird.

Diese beiden Richtlinien werden zwischen den beiden Ministerien nun so weit harmonisiert, dass die Förderkonditionen in beiden künftig weitestgehend vereinheitlicht sind. Dies betrifft vor allem Fördersätze und Antragsberechtigte. Außerdem werden die Fördergegenstände klar voneinander abgegrenzt: Was über die RELE-Richtlinie förderfähig ist, wird nicht über die Richtlinie LEADER/CLLD gefördert.

 

Näheres können Sie zunächst der entsprechenden Pressemitteilung entnehmen.

In der für den 14. September anberaumten LEADER/CLLD-Jahreskonferenz in Quedlinburg sowie den am 15. September folgenden Fachgremien werden mit den wichtigsten Akteuren aus allen LEADER-Regionen des Landes sämtliche Neuheiten und Vereinfachungen beraten.