Transnationale Kooperationen

Die DVS hat anlässlich der aktuellen Veranstaltung zu Kooperationen in Blaubeuren eingeschätzt, dass transnationale Vorhaben teilweise einfacher umzusetzen seien als bundesländerübergreifende. Die Verfahren unterscheiden sich wohl zwischen den Mitgliedstaaten, können aber insbesondere wegen weniger nationaler Regeln einfacher sein.

In Polen, Slowenien und Österreich werden die Projekte allein durch Verwaltungsbehörde ausgewählt. In Polen sind - wenn sich in der neuen Förderperiode nichts geändert hat - ähnlich wie in Sachsen die Fördergegenstände umfassend definiert. Hierzu gibt es für die vergangene Förderperiode eine gesonderte Broschüre in Englisch, deren Lektüre zu empfehlen ist. In Finnland und Luxemburg erfolgt die Projektauswahl durch die LAGs selbst. Die Bestimmung eines LEAD-Partners ist in Finnland zwingend vorgesehen. Laufende Antragstellungen sind in Österreich und Luxemburg möglich.